E-Motion in der Alexandertechnik

E – Motion in der F.M. Alexandertechnik

Die ersten Er­fah­rungen mit der F.M. Alexander-Technik fielen in die Zeit, in der ich ein Thema für mei­ne Di­plom­arbeit im Rah­men meiner Ausbildung zur Psychologischen Beraterin suchte. Die Analo­gien zwischen den systemischen Ansätzen in der modernen Psycho­logie und dem, was ich in den Einzelstunden selbst erfuhr, faszinierten mich so, dass ich mich inten­si­ver damit be­schä­f­­tigen wollte.

In der Haltung zur folgenden zentralen Fragestellung der Psychologie „Wie ent­stehen die tiefsitzenden Ge­fühle, die uns als Automatismen ‚krank‘ machen und un­se­re Lebens­qualität beeinträchtigen?“ gibt es einen Konsens, der psychologische Ansätze un­ter­schied­li­cher Her­kunft ver­eint. Diese Modelle basieren auf dem Konzept der Ganz­heit­­lich­keit stellen Selbst­­be­­stim­mung, Eigen­verant­wor­tung und Entschei­dungs­ver­mö­gen des Men­schen in den Mittel­punkt. Mein Interesse galt den Gemein­sam­­keiten von Alexan­der­tech­nik und den sys­­­te­­­­­mischen Modellen als Werk­zeu­ge der Psy­cho­logischen Beratung. Ich machte mein Interesse daher zum Thema:

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Always online – immer unter Strom?

Mit Stress leben

In meine Praxis kommen immer mehr Menschen, die – wie sie selbst sagen – „Stress haben“. Die meisten von ihnen sind jung, haben einen Beruf, eine Anstellung und ein soziales Netz.

Es scheint, dass wir die Vorstellung aufgeben müssen, in der vor allem ältere Menschen, Menschen in Führungspositionen mit 60-Std-Woche oder die alleinerziehende Mutter mit Vollzeit­stelle Stresssymptome zeigen.

Eine 25-Jährige Angestellte beispielswese hat solche Rücken­schmer­zen, dass sie sichzeitweise kaum bewegen kann. Ihr Leben und ihr Alltag scheint völlig „normal“. Die Ursache der Schmerzen hat noch niemand feststellen können.

Kiefer-, Nacken- und Schulterverspannungen, Rücken­schmer­zen, ein Gefühl von Schwere und Belastung sind die häufigsten Beschwerden, die meine Klientinnen und Klienten dazu bringt, „jetzt etwas für sich zu tun“.

Menschen kommen mit diesem Motiv zu mir: Sie haben das Gefühl, etwas für sich tun zu müssen und etwas Neues probieren zu wolllen. Sie können aber nicht genau sagen, was ihnen fehlt bzw. was sie haben. Sie empfinden ein diffuses Unwohlsein angesichts ihrer Lebenssituation und ihres Alltags; Sie spüren, dass ihr Körper eine Grenze setzt und dass sie auf dieses Signal achten sollten. Sie wissen aber nicht, wie sie darauf reagieren sollen.

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